PCI Pecilastic E Entkopplungsbahn 5 m

Artikelnummer: 2520909

Entkopplungsbahn unter Keramik- und Naturwerksteinbelägen

Kategorie: Entkopplung


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PCI Pecilastic E Entkopplungsbahn unter Keramik- und Naturwerksteinbelägen


Produkteigenschaften:
  • Verformbar, gleicht Spannungen, Untergrundverformungen und Temperaturschwankungen aus.
  • Rissüberbrückend, hohe Sicherheit auch bei nachträglich auftretenden Untergrundrissen.
  • Gebrauchsfertig, die Entkopplungsbahn wird nur auf den Untergrund aufgeklebt.
  • Schnelle Arbeitsfolge, nach Aufkleben der Entkopplungsbahn können anschließend Keramik- oder Naturwerksteinbeläge aufgebracht werden.
  • Trittschallmindernd, der Raumschall und der Trittschall der verlegten Keramik- oder Naturwerksteinbeläge wird reduziert.
  • Farben: grün
  • Lieferformen: 5-m-Rolle


Anwendungsbereiche:

  • Für innen.
  • Für Boden.
  • Für alle Formate von Keramik- und Naturwerksteinbelägen.
  • Auf feuchtigkeitsempfindlichen, saugenden Untergründen, z. B. Holzspanplatten, OSB-Platten, Magnesitestriche, Gipsfaserplatten, Anhydritfließ- oder Gipsestriche.
  • Auf mineralischen, saugenden Untergründen, z. B. Beton, Estrich und leicht verlaufenden Ausgleichsmassen, z. B. PCI Periplan.
  • Auf mineralischen, nichtsaugenden Untergründen, z. B. alte Keramikbeläge, Gussasphaltestriche (nur im Innenbereich).
  • Auf Fußbodenheizung.
  • Auf jungen Zementestrichen (Mindestgüte CT F4), sobald sie begehbar und ausreichend tragfähig sind.
  • Auf Anhydritestrichen mit einer Restfeuchte kleiner 2 % (Messung mit CM-Gerät).


Untergrundvorbehandlung:
Der Untergrund muss eben, fest, sauber und tragfähig sein. Ölflecken, haftungsmindernde Oberflächen und Verunreinigungen völlig entfernen. Der Verlegeuntergrund muss nach DIN 18202 flucht- und lotrecht sein. Estriche müssen der DIN 18560 entsprechen und für die Verlegung von Keramik- oder Naturwerksteinbelägen geeignet sein. Bei der Verlegung von großformatigen Platten kann ein vorheriger Ausgleich erforderlich sein.

Stark saugende Zementuntergründe mit PCI Gisogrund, 1 : 1 mit Wasser verdünnt, grundieren. Angeschliffene Anhydrit- bzw. Gips-Fließestriche, gipsgebundene Estrichelemente und Gussasphaltestriche mit unverdünntem PCI Gisogrund grundieren. Bei zeitbedrängten Arbeiten zementäre und gipshaltige Untergründe mit PCI Gisogrund Rapid grundieren. Grundierung trocknen lassen. Anhydrit- bzw. Gipsfließestriche dürfen nicht mehr als 2 % Restfeuchtigkeitsgehalt (Messung mit CM-Gerät) aufweisen.

Zur Vermeidung von Schallbrücken ist vor der Verlegung von PCI Pecilastic E die Fuge im Wand/Boden-Übergangsbereich und an Pfeilern o.ä. mit dem selbstklebenden Randdämmstreifen PCI Pecitape Silent zu überarbeiten.

Alte Bodenbeläge
Wenn alte Bodenbeläge (z. B. Teppiche, PVC und Linoleum) gegen Keramikoder Naturwerksteinbeläge ausgetauscht werden sollen, sind die Altbeläge zu entfernen und lose Belagskleberreste abzustoßen. Anschließend wird die vorgereinigte Fläche (einschließlich verbliebener Kleberrückstände) mit PCI Gisogrund vollflächig vorgestrichen. Nach Trocknung der Grundierung werden Lunker, Ausbrüche, Löcher oder klaffende Risse mit PCI Nanocret FC (1 bis 10 mm) oder PCI Nanocret R2 (3 bis 100 mm) bündig gespachtelt. Sulfitablaugekleberrückstände müssen restlos entfernt oder mit PCI Epoxigrund 390 vollständig eingebettet werden inkl. Absanden mit Quarzsand 0,3 - 0,8 mm. Wenn notwendig, können verbliebene Unebenheiten mit PCI Periplan egalisiert werden. Vor dem Verlegen der PCI Pecilastic E Bahnen muss der Boden eben sein.

Alte Keramik-, Kunststein- oder Naturwerksteinbeläge
Voraussetzung für die Verlegung von PCI Pecilastic E auf alten Keramik- oder Naturwerksteinbelägen ist die sichere Haftung des Altbelags. Hohl liegende Platten müssen entfernt und die Leerstellen mit PCI Flexmörtel S1 Flott oder PCI Nanocret R2 aufgefüllt werden. Große Flächen mit PCI Gisogrund 404 grundieren und mit PCI Periplan egalisieren.

Alte Holzdielenböden
Die Holzkonstruktion muss ausreichend tragfähig, schwingungsfrei und schädlingsfrei sein. Dielenbretter soweit nötig neu verschrauben. Unebene Dielen wie folgt egalisieren: Dielenfugen mit PCI Adaptol ausspritzen und Bildung einer festen Haut (ca. 1 Stunde) abwarten oder alternativ eine Kratzspachtelung mit Periplan Tixo (Anmachwasser: PCI Gisogrund 1:1 mit Wasser). Den Boden zweimal mit PCI Gisogrund 404 (1 : 1 mit Wasser verdünnt) grundieren, Grundierung trocknen lassen und mit PCI Periplan Extra egalisieren. Die nachfolgenden Arbeiten können am darauf folgenden Tag durchgeführt werden.

Untergrundvorbehandlung:
Beim Verlegen von Holzspanplatten oder OSB-Platten auf alten Holzdielenböden sind Unebenheiten im Dielenboden vorher ebenfalls wie oben beschrieben auszugleichen. Holzspanplatten, OSB-Platten werden versetzt verschraubt (max. Schraubenabstand 40 cm), Stöße sind zu verleimen. Die Platten mit PCI Wadian grundieren, Grundierung trocknen lassen.

Verarbeitung:

  1. PCI Pecilastic E auslegen und mit Cuttermesser oder Schere zuschneiden.
  2. Auf den vorbereiteten Untergrund PCI Flexmörtel S1/S1 Flott bzw. PCI Flexmörtel S2, PCI Nanolight oder PCI Nanoflott light nach den Regeln der Technik mit einer 4-mm- oder 6-mm-Zahnung aufkämmen.
  3. Bei Anhydritestrichen mit einer Restfeuchte zwischen 0,5 % und 2 % kann zur Verklebung von PCI Pecilastic entweder PCI PAR 365 (ohne Grundierung) oder PCI Lastogum mit vorheriger Grundierung PCI Gisogrund unverdünnt, verwendet werden. Hierfür PCI Lastogum entweder dick aufrollen oder streichen oder mit einer 4 mm Zahnung dünn auftragen.
  4. Innerhalb der klebeoffenen Zeit (bei PCI Flexmörtel S1/S1 Flott, PCI Flexmörtel S2, PCI Nanolight und PCI Nanoflott light ca. 30 Minuten) die PCI Pecilastic E-Bahnen einlegen und andrücken (grünes bedrucktes Vlies nach oben).
  5. Die Stöße mit Klebeband (z. B. Tesakrepp 20 mm breit) überkleben.
  6. Nach Erhärten des Dünnbettmörtels (bei PCI Nanolight, PCI Flexmörtel S1/S1 Flott, PCI Flexmörtel S2 bzw. PCI Nanoflott light nach ca. 12 Stunden) kann der Oberbelag verlegt werden.


Verlegen von Keramik- und Naturwerksteinbelägen auf PCI Pecilastic E
Geeignete PCI Verlegemörtel:

  • PCI Carraflott NT
  • PCI Flexmörtel S1/S1 Flott
  • PCI Flexmörtel S2
  • PCI Nanolight
  • PCI Nanoflott light


Verfugungsmaterial

  • PCI Carrafug
  • PCI Durapox NT/NT plus
  • PCI Nanofug/PCI Nanofug Premium


Elastische Verfugung
Bei der Anordnung von Fugen gelten die zuständigen Merkblätter des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes. Bewegungs- und Anschlussfugen werden bei Keramikbelägen mit PCI Silcoferm S, bei Naturwerksteinbelägen mit PCI Carraferm elastisch geschlossen.


Artikelgewicht: 10,00 Kg

Technisches Datenblatt:

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