PCI Pecilastic U 5m Abdichtungs- und Entkopplungsbahn

Artikelnummer: 1668800

Kategorie: Abdichtung


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Rolle


PCI Pecilastic U Abdichtungs- und Entkopplungsbahn unter Keramik-, Mosaik- und Naturwerksteinbelägen


Produkteigenschaften:

  • Wasserdicht, schützt feuchtigkeitsempfindli­che Untergründe.
  • Verformbar, gleicht Spannungen, Untergrundverformungen und Temperaturschwankungen aus.
  • Rissüberbrückend, hohe Sicherheit auch bei nachträglich auftretenden Untergrundrissen.
  • Gebrauchsfertig, die Abdichtungsbahn wird nur auf den Untergrund aufgeklebt.
  • Schnelle Arbeitsfolge, nach Aufkleben der Abdichtungsbahn können anschließend Keramik- oder Naturwerksteinbeläge aufgebracht werden.
  • Trittschallmindernd, reduziert Raumschall und Trittschall der verklebten Bodenbeläge.
  • Sehr emissionsarm, GEV-EMICODE EC 1.
  • EMICODE: EC 1
  • Farben: Deckvlies orange
  • Lieferformen: 5-m-Rolle


Anwendungsbereich:

  • Für innen und außen.
  • Für Boden.
  • Für Beanspruchungsklassen A Boden und C gemäß den Prüfgrundsätzen zur Erteilung eines allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnisses.
  • Für Nassbereiche mit nicht drückendem Wasser, wie z. B. Badezimmer, Duschen im Wohnbau, in Hotels, Altenheimen und Krankenhäusern.
  • Für Balkone und Terrassen.
  • Für alle Formate von Keramik- und Natursteinbelägen.
  • Auf feuchtigkeitsempfindlichen, saugenden Untergründen, z. B. Holzspanplatten, OSB-Platten, Magnesitestriche, Gipsfaserplatten, Anhydritfließ- oder Gipsestriche.
  • Auf mineralischen, saugenden Untergründen, z. B. Beton, Estrich und selbstverlaufenden Ausgleichsmassen, z. B. PCI Periplan.
  • Auf mineralischen, nichtsaugenden Untergründen, z. B. alte Keramikbeläge, Gussasphaltestriche (nur im Innenbereich).
  • Auf Fußbodenheizung.
  • Auf jungen Zementestrichen (Mindestgüte CT F4), sobald sie begehbar und ausreichend tragfähig sind.
  • Auf Anhydritestrichen mit einer Restfeuchte kleiner 2 % (Messung mit CM-Gerät) bei Verlegung von keramischen und Naturwerkwerksteinbelägen.
  • Im trockenen Innenbereich auch geeignet unter 2- und 3-Schicht-Parkettelementen mit Nut und Feder, die vom Parketthersteller zur vollflächigen Verklebung freigegeben sind, auf Calciumsulfat/Anhydritestrichen bereits bei einer Restfeuchte kleiner 1,5 % (Messung mit CM-Gerät) bei Verlegung von Parkett mit SMP-Parkettkleber PCI PAR 365 im System mit Calciumsulfatestrichen von CASEA GmbH und Knauf Gips KG.

 


Untergrundvorbehandlung:
Untergrundvorbehandlung vor der Verlegung von keramischen und Naturwerksteinbelägen
Der Untergrund muss fest, sauber und tragfähig sein. Ölflecken, haftungsmindernde Oberflächen und Verunreinigungen völlig entfernen. Der Verlegeuntergrund muss eben sein. Estriche müssen der DIN 18560 entsprechen und für die Verlegung von Keramik- oder Naturwerksteinbelägen geeignet sein. Stark saugende Zementuntergründe mit PCI Gisogrund, 1 : 1 mit Wasser verdünnt, grundieren. Angeschliffene Anhydrit- bzw. Gips-Fließestriche, gipsgebundene Estrichelemente und Gussasphaltestriche mit unverdünntem PCI Gisogrund grundieren. Bei zeitbedrängten Arbeiten zementäre und gipshaltige Untergründe mit PCI Gisogrund Rapid grundieren. Grundierung trocknen lassen. Anhydrit- bzw. Gipsfließestriche dürfen nicht mehr als 2 % Restfeuchtigkeitsgehalt (Messung mit CM-Gerät) aufweisen. Zur Vermeidung von Schallbrücken ist vor der Verlegung von PCI Pecilastic U die Fuge im Wand/BodenÜbergangsbereich und an Pfeilern o.ä. mit dem selbstklebenden Randdämmstreifen PCI Pecitape Silent zu überarbeiten.

Alte Bodenbeläge
Wenn alte Bodenbeläge (z. B. Teppiche, PVC und Linoleum) gegen Keramikoder Naturwerksteinbeläge ausgetauscht werden sollen, sind die Altbeläge zu entfernen und lose Belagskleberreste abzustoßen. Anschließend wird die vorgereinigte Fläche (einschließlich verbliebener Kleberrückstände) mit PCI Gisogrund vollflächig vorgestrichen. Nach Trocknung der Grundierung werden Lunker, Ausbrüche, Löcher oder klaffende Risse mit PCI Nanocret FC (1 bis 10 mm) oder PCI Nanocret R2 (3 bis 100 mm) bündig gespachtelt. Wenn notwendig, können verbliebene Unebenheiten mit PCI Periplan egalisiert werden. Vor dem Verlegen der PCI Pecilastic U-Bahnen muss der Boden eben sein.

Alte Keramik-, Kunststein- oder Naturwerksteinbeläge
Voraussetzung für die Verlegung von PCI Pecilastic U auf alten Keramik- oder Naturwerksteinbelägen ist die sichere Haftung des Altbelags. Hohl liegende Platten müssen entfernt und die Leerstellen mit PCI Rapidflott oder PCI Nanocret R2 aufgefüllt werden. Große Flächen mit PCI Gisogrund 404 grundieren und mit PCI Periplan egalisieren.

Alte Holzdielenböden
Die Holzkonstruktion muss ausreichend tragfähig, schwingungsfrei und schädlingsfrei sein. Dielenbretter soweit nötig neu verschrauben. Unebene Dielen wie folgt egalisieren: Dielenfugen mit PCI Adaptol ausspritzen und Bildung einer
festen Haut (ca. 1 Stunde) abwarten. Den Boden zweimal mit PCI Gisogrund 404 (1 : 1 mit Wasser verdünnt) grundieren, Grundierung trocknen lassen und mit PCI Periplan Extra egalisieren. Die nachfolgenden Arbeiten können am darauf folgenden Tag durchgeführt werden. Beim Verlegen von Holzspanplatten oder OSB-Platten auf alten Holzdielenböden sind Unebenheiten im Dielenboden vorher ebenfalls wie oben beschrieben auszugleichen. Holzspanplatten, OSB-Platten werden versetzt verschraubt (max. Schraubenabstand 40 cm), Stöße sind zu verleimen. Die Platten mit PCI Wadian grundieren, Grundierung trocknen lassen.

Untergrundvorbehandlung vor der Verlegung von Parkett mit MP-Parkettkleber PCI PAR 365 im System mit PCI Pecilastic U auf (feuchten) Calciumsulfat/Anhydritestrichen
Die Estriche müssen der DIN 18560 entsprechen und für die Verlegung von Parkett geeignet sein.

Freigegebene Estriche bis zu einer Restfeuchte von 1,5 CM-%: Alle Calciumsulfatfließestriche der Firmen CASEA GmbH und Knauf Gipswerke KG.
Die Untergründe müssen sauber, frei von Ölflecken, fetthaltigen und anderen haftungsmindernden Rückständen, fest, tragfähig und eben sowie frei von durchgehenden, beweglichen Rissen sein. Haarrisse bedürfen bei Verwendung von PCI Pecilastic U keiner besonderen Vorbehandlung. Eventuell vorhandene Reste von Anstrichen, Klebstoffen, Spachtelmassen sowie labile Oberflächenschichten sind abzuschleifen und anschließend gründlich abzusaugen. Die Restfeuchtigkeit der Calciumsulfatestriche darf bei Verwendung dieses Systems bis zu 1,5 %, gemessen mit einem CM-Gerät, betragen. Calciumsulfat/Anhydritestriche müssen angeschliffen und sorgfältigst mit einem leistungsstarken Industriestaubsauger abgesaugt werden. Auf den vorbereiteten Untergründen ist keine Grundierung vor dem Auftragen von PCI PAR 365 nur Verklebung von PCI Pecilastic U erforderlich. Direkt unter SMP-Parkettkleber PCI PAR 365 dürfen generell keine Dispersions-Grundierungen wegen möglicher Wechselwirkungen mit dem Klebstoff verwendet werden!

Verarbeitung:
Verarbeitung bei Verlegen von keramischen und Naturwerksteinbelägen auf PCI Pecilastic U

  1. PCI Pecilastic U auslegen und mit Cuttermesser oder Schere zuschneiden.
  2. Auf den vorbereiteten Untergrund PCI Flexmörtel S1 bzw. PCI Flexmörtel-S1 Rapid, PCI Nanolight oder PCI Nanoflott light nach den Regeln der Technik mit einer 4-mm- oder 6-mm-Zahnung aufkämmen.
  3. Bei Anhydritestrichen mit einer Restfeuchte zwischen 0,5 % und 2 % kann zur Verklebung von PCI Pecilastic U entweder PCI PAR 365 (ohne Grundierung) oder PCI Lastogum mit vorheriger Grundierung PCI Gisogrund unverdünnt, verwendet werden. Hierfür PCI Lastogum entweder dick aufrollen oder streichen oder mit einer 4 mm Zahnung dünn auftragen.
  4. Innerhalb der klebeoffenen Zeit (bei PCI Flexmörtel, PCI Nanolight und PCI Nanoflott light ca. 30 Minuten, bei PCI Flexmörtel-Schnell ca. 20 Minuten) die PCI Pecilastic U-Bahnen einlegen und andrücken (oranges Vlies nach oben).
  5. Im Trockenbereich die Stöße mit Klebeband (z. B. Tesakrepp 20 mm breit) überkleben.
  6. In Nassbereichen bzw. im Außenbereich die Bahnenstöße sowie Eckfugen und Boden-Wand-Anschlüsse mit PCI Pecitape 120 abdichten. PCI Pecitape mittels PCI Seccoral 1K/2K Rapid auf PCI Pecilastic U und dem Wandanschluss aufkleben und andrücken.
  7. Im Lastfall C erfolgt die Verklebung der Dichtbänder PCI Pecitape 120 bzw. PCI Pecitape I/A 90° mittels PCI Apoflex oder PCI Durapox NT/ NT Plus.
  8. Nach Erhärten des Dünnbettmörtels (bei PCI Flexmörtel S1, PCI Nanolight, PCI Nanoflott light nach ca. 12 Stunden; bei PCI Flexmörtel S1 Rapid nach ca. 3 Stunden) kann der Oberbelag verlegt werden.


Geeignete PCI Verlegemörtel:

  • PCI Carraflott NT
  • PCI Carralight
  • PCI Flexmörtel/
  • PCI Flexmörtel S1 Rapid
  • PCI Flexmörtel S1/PCI Flexmörtel S2
  • PCI Nanolight/PCI Nanolight White
  • PCI Nanoflott light
  • PCI Rapidflott

Verfugungsmaterial

  • PCI Carrafug
  • PCI Durapox NT/NT plus
  • PCI Flexfug
  • PCI Nanofug
  • PCI Nanofug Premium
  • PCI Rapidfug


Elastische Verfugung
Bei der Anordnung von Fugen gelten die zuständigen Merkblätter des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes. Im Außenbereich sollten Feldgrößen mit 5 m Kantenlängen nicht überschritten werden. Bewegungs- und Anschlussfugen werden bei Keramikbelägen mit PCI Silcoferm S, bei Naturwerksteinbelägen mit PCI Carraferm elastisch geschlossen.

Verarbeitung beim Verkleben von mehrschichtigem Parkett mit PCI PAR 365 im System mit PCI Pecilastic U auf (feuchten) Calciumsulfat/Anhydritestrichen
Freigegebene Estriche: Alle Calciumsulfatfließestriche der Firmen CASEA GmbH und Knauf Gipswerke KG, jeweils bis zu einer maximalen Restfeuchte von 1,5 CM-%.
Freigegebene Parkettarten: Alle 2- und 3-Schicht-Parkettelemente, die vom Hersteller zur vollflächigen Verklebung freigegeben sind.
Freigegebener Parkettkleber: SMP Parkettkleber PCI PAR 365 Die maximale Flächengröße dieses Systems liegt bei 50 m² pro Raum.

  1. Benötigte PCI Pecilastic U-Bahnen auslegen und mit Cuttermesser oder Schere zuschneiden.
  2. Auf den vorbereiteten Untergrund SMP-Parkettkleber PCI PAR 365 vollflächig bzw. je nach Raumgröße soviel Klebstoff mit einer Spachtelzahnung B 3 nach TKB auftragen, wie innerhalb der Einlegezeit von ca. 45 Minuten belegt werden kann.
  3. Vorab zugeschnittene PCI Pecilastic U-Bahnen auf Stoß in das Klebstoffbett einlegen und vollflächig z. B. mit einem Korkbrett andrücken/anreiben.
  4. Die Stöße mit Klebeband überkleben.
  5. Wenn der Klebstoff genügend ausgehärtet ist (nach ca. 24 Stunden bei + 23 °C und 50 % relativer Luftfeuchtigkeit), können die Parkettelemente mit PAR 365 auf den PCI Pecilastic U-Bahnen verklebt werden.

Der Abstand zu Wänden und anderen aufgehenden Bauteilen muss mindestens 15 mm betragen. Um die verbleibende Restfeuchte unter den PCI Pecilstic U-Bahnen abführen zu können, dürfen in den Randbereichen weder die Randfugen noch die Sockelleisten abgedichtet werden.


Artikelgewicht: 15,00 Kg

Technisches Datenblatt:

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